Foto: Foot Bowl/JUST SHOTS
Die Stuttgart Stallions meinen es ernst. Für die Premierensaison in der International Arena League holen die Schwaben nicht nur einen US-Quarterback mit Rekordzahlen, sondern bauen gleichzeitig gezielt auf Championship-DNA aus Stuttgart auf. Der Kader bekommt Struktur und eine klare Handschrift.
Brady Lafferty soll das Spiel kontrollieren
Mit Brady Lafferty verpflichten die Stallions einen Quarterback, der 2024 eine historische College-Saison spielte. Für die Western New England University warf er in zehn Spielen 2.471 Yards und 26 Touchdowns bei 60 Prozent Passquote. Mehrere dieser Werte bedeuteten neue Schulrekorde. Besonders spektakulär: 464 Passing Yards in einem einzelnen Spiel.

Lafferty bringt nicht nur Armstärke, sondern Spielverständnis und Tempo mit. Er kann vertikal attackieren, Drives strukturieren und eine Offense führen. Genau dieses Profil wollten die Stallions für ihre erste IAL-Saison.
Das Duo steht bereits
Allein kommt Lafferty nicht. Sein Wide Receiver De’Andre Harris wurde bereits vorgestellt. Der 1,91 Meter große Passempfänger knackte in seiner finalen College-Saison die 1.000-Yard-Marke und stellte den All-Time-Receiving-Yards-Rekord seines Programms auf. Quarterback und Nummer-eins-Receiver kommen damit als eingespieltes Duo nach Stuttgart. Das verkürzt Anpassungszeit – und erhöht sofort die Explosivität im Passspiel.
Alexander „Mücke“ Kreß bringt Champion-Mentalität
Doch die Stallions setzen nicht nur auf US-Qualität. Mit Alexander „Mücke“ Kreß kommt ein echter Titelträger in die IAL. Der Defensive Lineman krönte sich 2025 mit Stuttgart Surge zum Champion und lieferte in elf Spielen 15 Tackles, vier Sacks und fünf Tackles for Loss.

Kreß steht für physische Präsenz, Disziplin und Siegermentalität. Er kennt Playoff-Druck, weiß, wie man Titel gewinnt – und bringt genau diese Haltung in ein neues Projekt. Damit ist er bereits der dritte Spieler vom Champion Stuttgart Surge, der den Weg zu den Stallions findet. Neben Thiago Siebert und Nikolas Knoblauch wächst die ehemalige Surge-Achse weiter.
Klare Strategie für die Premierensaison
Was hier entsteht, ist kein Zufallsprodukt. Die Stallions kombinieren US-Playmaking auf Schlüsselpositionen mit Spielern, die das europäische Championship-Level kennen. Eingespielte Chemie im Passspiel trifft auf Defensive-Härte und Titel-Erfahrung. Für eine neue Liga kann genau diese Mischung entscheidend sein. Stuttgart positioniert sich strukturiert, ambitioniert und mit klarer sportlicher Vision. Die Botschaft ist deutlich: Die Stallions wollen nicht nur Teil der IAL sein. Sie wollen sie mitprägen.







