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Die Potsdam Royals haben das mit Spannung erwartete Duell der Conference Champions für sich entschieden. Beim amtierenden Südmeister ifm Razorbacks gewann der dreifache Deutsche Meister souverän mit 34:7 und unterstrich einmal mehr seine Ambitionen auf die nächste Meisterschaft.
Vor dem Spiel hatten die Gastgeber noch angekündigt, dem Champion aus Potsdam Paroli bieten zu wollen. Im TeleData Stadion in Weingarten entwickelte sich zunächst tatsächlich ein intensiver Schlagabtausch zweier Spitzenteams. Doch je länger die Partie dauerte, desto deutlicher übernahmen die Royals die Kontrolle und ließen keinen Zweifel daran, warum sie seit Jahren die erfolgreichste Mannschaft der GFL sind.
Defensivschlacht zu Beginn
Die Begegnung begann deutlich enger, als es das Endergebnis vermuten lässt. Beide Defensivreihen bestimmten zunächst das Geschehen. Die Royals mussten sich ihre ersten Punkte hart erarbeiten, während die Ravensburger Offense immer wieder auf eine hervorragend eingestellte Potsdamer Verteidigung traf.
Ein erster Schlüsselmoment ereignete sich kurz vor Ende des ersten Viertels. Nachdem die Ravensburger bereits tief in der Hälfte der Royals standen, fing Aashari Crosswell einen Pass von Quarterback Broghean McGovern an der eigenen Ein-Yard-Linie ab und verhinderte damit die mögliche Führung der Gastgeber. Stattdessen marschierte Potsdam über das gesamte Feld. Eine elf Spielzüge lange Drive über 99 Yards endete schließlich mit einem Touchdown-Pass von Xeaiver Bullock auf Chrisman Kyei zur 6:0 Führung.
Royals übernehmen die Kontrolle
Im zweiten Viertel begann die Offense der Royals zunehmend ihren Rhythmus zu finden. Zunächst führte ein explosiver Drive über lediglich zwei Spielzüge zum nächsten Touchdown. Running Back Heiko Bals vollendete aus einem Yard Entfernung zum zwischenzeitlichen 12:0.

Während die Potsdamer Offensive immer besser ins Spiel fand, dominierte die Defense bereits die Partie. Alan Steinorth, Ryan Minniti, Aashari Crosswell und ihre Teamkollegen setzten Ravensburgs Quarterback Broghean McGovern permanent unter Druck. Besonders beeindruckend war dabei die Turnover-Produktion der Royals. Bereits vor der Halbzeit sammelte die Verteidigung drei Interceptions durch Aashari Crosswell, Devin Hembry und Ronaldo Tomasello. Immer wieder erstickten die Brandenburger aussichtsreiche Ravensburger Angriffe bereits im Ansatz. Zur Halbzeit führten die Royals verdient mit 12:0 und hatten das Spielgeschehen bereits klar auf ihre Seite gezogen.
Das dritte Viertel entscheidet die Partie
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich endgültig, warum die Potsdam Royals derzeit zu den dominantesten Teams Deutschlands gehören. Direkt im ersten Drive der zweiten Halbzeit führte Quarterback Xeaiver Bullock seine Offense über viele Yards über das Feld. Den Abschluss bildete ein Touchdown-Pass auf Heiko Bals zum 20:0.
Nur wenig später folgte die wohl spielentscheidende Szene des Nachmittags. Defensive Back Fabrizio Umitelli fing einen Pass von McGovern ab und trug den Ball über 25 Yards direkt in die Endzone zurück. Aus einem kontrollierten Vorsprung wurde innerhalb weniger Sekunden ein deutliches 26:0. Die Gastgeber fanden darauf keine Antwort mehr. Wenige Minuten später sorgte Xeaiver Bullock mit einem präzisen 50 Yard Touchdown-Pass auf Maximilian McLeod bereits für den Endstand von 34:0 nach drei Vierteln.
Dominanz in allen Bereichen
Die Zahlen unterstreichen die Überlegenheit der Royals eindrucksvoll. 433 Total Yards standen am Ende lediglich 160 Yards der Gastgeber gegenüber. Die Potsdamer erzielten 26 First Downs, Ravensburg lediglich neun. Quarterback Broghean McGovern wurde fünfmal gesackt und mehrfach unter Druck gesetzt. Gleichzeitig kontrollierte die Royals Offense die Partie sowohl durch die Luft als auch über das Laufspiel.

Xeaiver Bullock führte die Offensive erneut souverän an und warf drei Touchdown-Pässe. Chrisman Kyei, Heiko Bals und Maximilian McLeod sorgten für die Punkte, während die Defense mit vier Interceptions eine ihrer stärksten Saisonleistungen zeigte. Erst im Schlussviertel gelang Ravensburg durch Anthony Harris der einzige Touchdown des Tages. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung allerdings längst entschieden.
Nächster Prüfstein wartet
Mit dem 34:7 Erfolg verbessern die Potsdam Royals ihre Bilanz auf 4:0 Siege und setzen ein weiteres deutliches Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen der GFL. Besonders bemerkenswert: Gegen den amtierenden Südmeister ließ die Potsdamer Defense über weite Strecken keinerlei Rhythmus zu und zwang eine der produktivsten Offenses der GFL zu vier Interceptions und lediglich sieben Punkten.
Für die Royals geht damit eine weitere erfolgreiche Woche auf dem Weg zur Titelverteidigung zu Ende. Nach dem Duell der Champions bleibt der Deutsche Meister ungeschlagen und sendet eine klare Botschaft an den Rest der Liga: Der Weg zum GFL Titel führt auch 2026 über Potsdam.







