Foto: Foot Bowl/JUST SHOTS
Die American Football League Europe hat Andreas Nommensen als ersten Commissioner der Ligageschichte vorgestellt. Damit setzt die neue Liga kurz vor dem Start der Premierensaison auf ein bekanntes Gesicht des europäischen Footballs. Der Hamburger bringt Erfahrung als Spieler, Head Coach und Funktionär mit und soll der AFLE sportlich sowie organisatorisch ein klares Profil geben.
Vom Spieler zum Liga Chef
Nommensen spielte zwischen 1998 und 2006 als Tight End für die Hamburg Blue Devils. In dieser Zeit gewann er den Eurobowl sowie drei deutsche Meisterschaften. 2007 gehörte er außerdem zum Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
Nach seiner aktiven Karriere wechselte er früh auf die Trainerseite. Unter anderem arbeitete er bei den Kiel Baltic Hurricanes, den Hamburg Huskies und den Elmshorn Fighting Pirates. Mit Elmshorn gelang ihm 2019 der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Auch international sammelte Nommensen Erfahrungen und gewann mit der französischen Nationalmannschaft Gold bei den World Games 2017 sowie die Europameisterschaft 2018.
Erfahrung aus Europas Profiligen
Besonders prägend war seine Rolle 2021 als Head Coach der Hamburg Sea Devils in der Vorgänger Liga ELF. Dort führte er das Team direkt in das Championship Game und gehörte zu den wenigen deutschsprachigen Head Coaches auf diesem Niveau.
Zusätzlich war Nommensen bereits zuvor als Director of Sports tätig und verantwortete unter anderem Spielbetrieb, Regelwerk, Coaching Standards sowie organisatorische Abläufe. Dadurch kennt er sowohl die sportliche als auch die administrative Seite einer professionellen Liga.
In seinem ersten Statement als Commissioner erklärte Nommensen, dass Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Transparenz zentrale Werte der AFLE sein sollen. Die Liga wolle laut ihm eine Plattform schaffen, auf die sich Spieler, Coaches und Fans verlassen können.







