Foto: Foot Bowl/Just Shots
Die AFLE – The League Europe sorgt weiter für Gesprächsstoff. Während viele Details zur neuen europäischen Football-Liga bislang bewusst vage gehalten werden, verdichten sich nun rund um einen Standort die Hinweise auf ein ambitioniertes Projekt: Monaco. Das Projekt wird mit einen Namen in Verbindung gebracht, der in Europa wie auch in den USA Strahlkraft besitzt: Jim Tomsula.
AFLE: Viele Länder früh bestätigt, wenige Teams konkret
Bereits vor wenigen Tagen hatte die AFLE bekannt gegeben, dass man mit mehreren Ländern plant. Genannt wurden unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, das Vereinigte Königreich und eben auch Monaco. Gerade letzteres sorgte früh für Verwunderung, schließlich verfügt das Fürstentum bislang über keine tief verwurzelte Football-Struktur.
Konkreter wurde die Liga bisher jedoch nur bei zwei Franchises: Rhein Fire und Panthers Wrocław wurden offiziell vorgestellt. Alle weiteren Standorte blieben bislang ohne Namen, Logos oder detaillierte Organisationsstrukturen. Monaco war dabei einer der Orte, der immer wieder Fragen aufwarf und nun rückt genau dieser Standort in den Fokus.
Co-Owner von Rhein Fire gibt Einblick – Tomsula übernimmt in Monaco
Auslöser der jüngsten Diskussionen ist ein Facebook-Post, unter dem ein Co-Owner von Rhein Fire erstmals offen andeutete, dass Jim Tomsula künftig in Monaco eine zentrale Rolle übernehmen wird. Demnach soll Tomsula dort als Head Coach fungieren.

Offiziell bestätigt ist Tomsulas Engagement nicht. Ebenso wenig wie ein Teamname und weitere Personalien. Auch die Owner bzw. Geldgeber sind nicht öffentlich bekannt, auch wenn der Co-Owner von Rhein Fire, ebenfalls in der Kommentarzeile des Facebook Posts, das Fürstentum von Monaco ins Spiel bringt. Dennoch: Dass ein Mann wie Tomsula sich an ein Projekt bindet, deutet auf mehr hin als ein loses Beratermandat.
Rückblick: Erfolgsära bei Rhein Fire
Jim Tomsula war von 2022 an Head Coach von Rhein Fire und prägte die Franchise entscheidend. Unter seiner Führung gewann Rhein Fire 2023 und 2024 die Meisterschaft, jeweils mit sportlich überzeugenden Teams und klarer Identität. Für die Saison 2025 kehrte Tomsula aus persönlichen Gründen nicht zurück. So lautete die offizielle Kommunikation. Später wurde jedoch bekannt, dass es zudem intern auch Unzufriedenheit mit neuen Entscheidungsstrukturen bei Rhein Fire gegeben haben soll. Ein Comeback schien damit ausgeschlossen.

Nun zeigt sich: Tomsula ist nicht verschwunden, sondern startet ein neues Kapitel.
Monaco: Prestige-Standort mit vielen offenen Fragen
Dass ausgerechnet Monaco nun zum nächsten großen AFLE-Projekt wird, ist weiterhin überraschend. Noch gibt es keinen Teamnamen, kein Branding, keine bestätigten Owner-Strukturen. Auch wenn in sozialen Netzwerken bereits über Investoren spekuliert wird, bleibt die Liga und auch das neue Franchise offiziell zurückhaltend.
Klar ist jedoch: Jim Tomsula bringt internationale Erfahrung, Netzwerke und Glaubwürdigkeit. Er kennt den europäischen Markt, genießt hohes Ansehen bei Spielern und Coaches und ist auch in den USA kein Unbekannter.
Ein Signal mit Wirkung
Tomsulas Schritt nach Monaco ist mehr als nur ein Personalwechsel. Er ist ein Signal an Spieler, Coaches und Investoren, dass die AFLE-Projekte ernst gemeint sind, zumindest an einzelnen Standorten. Ob Monaco tatsächlich zu einem sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Mit Jim Tomsula gewinnt das Projekt sofort an Gewicht.
Weitere Informationen zu Teamname, Organisation und sportlicher Ausrichtung dürften in den kommenden Monaten folgen. Bis dahin bleibt Monaco eines der spannendsten und gleichzeitig rätselhaftesten Kapitel der AFLE.






