Foto: Foot Bowl/Christopher Mettken
Nordic Storm setzt auch 2026 auf einen ihrer wichtigsten Defensivspieler. Linebacker Hugo Dyrendahl wurde offiziell für die kommende Saison vorgestellt und bleibt damit ein zentraler Baustein der Storm-Defense.
Konstanz und Erfahrung auf internationalem Topniveau
Der 1998 in Stockholm geborene Schwede bringt nicht nur physische Präsenz mit, sondern auch enorme internationale Erfahrung. Mit 1,83 Metern und 100 Kilogramm gehört Dyrendahl zu den robustesten Linebackern Europas. Seine Football-Ausbildung begann bereits 2009 in Schweden, wo er sämtliche Junioren-Nationalmannschaften durchlief und 2017 Junioren-Europameister wurde. 2021 folgte mit dem schwedischen Nationalteam die Vize-Europameisterschaft.
Stationen in Italien, Österreich, Spanien und Deutschland unterstreichen seinen Weg durch Europas Topligen. Nach Engagements bei den Dolphins Ancona und Telfs Patriots führte ihn sein Weg 2023 in die ELF zu den Barcelona Dragons und 2024 zur Frankfurt Galaxy, wo er sich endgültig als Leistungsträger etablierte.

Leistungsdaten sprechen für sich
Seine Statistiken belegen seinen Einfluss eindrucksvoll. 2024 kam Dyrendahl in der ELF auf 135 Tackles, davon 4 Tackles for Loss, 1,5 Sacks und eine Interception. Eine Leistung, die ihm die Wahl ins ELF All-Star Second Team einbrachte. Auch 2025 in seiner ersten Saison für Storm zeigte er seine Klasse erneut: 101 Tackles, 7 Tackles for Loss, 2 Sacks und 2 Forced Fumbles sprechen für konstante Präsenz über vier Quarter hinweg.
Bereits 2022 dominierte er in der Austrian Football League, wurde Tackle Leader sowie Defense MVP und steuerte zusätzlich zwei Rushing Touchdowns bei – eine Seltenheit für einen Linebacker.
Mehr als nur Spieler: Führungsfigur und Football-Versteher
Dyrendahl steht nicht nur für Athletik, sondern auch für Football-IQ. Bereits in jungen Jahren sammelte er Coaching-Erfahrung als Defensive Coordinator der U17 der Täby Flyers. Zudem nahm er 2020 am CFL Stockholm Combine teil und überzeugte dort unter anderem mit einer 4,62 Sekunden Zeit über 40 Yards.
Dass die Flyers, Bulls und AIK Solna organisatorisch eng verbunden sind, zeigt zudem, wie konstant sein sportliches Umfeld über Jahre hinweg war – ein Faktor, der seine Entwicklung zusätzlich begünstigte.

Storm setzt auf defensive Identität
Mit der Verlängerung von Hugo Dyrendahl unterstreicht Nordic Storm den Anspruch, defensiv auf höchstem europäischem Niveau zu agieren. Ein erfahrener Nationalspieler, mehrfacher Award-Gewinner und Leader auf wie neben dem Feld. Genau dieses Profil soll 2026 den Kern der Defense bilden. Für Storm ist klar: Wer nachhaltig erfolgreich sein will, braucht Spieler wie Hugo Dyrendahl.
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Storm holt deutschen Nationalspieler Roberto Miranda
Das EFA-Franchise Nordic Storm verstärkt seine Offensive mit internationaler Erfahrung: Tight End Roberto Miranda schließt sich zur Saison 2026 dem schwedisch-dänischen Team an. Der gebürtige Berliner bringt sowohl NCAA-Erfahrung auf höchstem Niveau als auch einen frisch gewonnenen ELF-Titel mit in den Norden.

Karriere von Roberto Miranda
Miranda begann seine Football-Laufbahn 2018 bei den Berlin Rebels und machte durch seine schnelle Entwicklung früh auf sich aufmerksam. Der Schritt in die USA folgte konsequent: Von 2020 bis 2024 stand der Deutsch-Portugiese für die Arizona Wildcats auf dem Feld und absolvierte 35 Spiele in der NCAA Division I Football Bowl Subdivision. Neben dem sportlichen Niveau überzeugte er auch akademisch und wurde 2022 sowie 2023 in die Pac-12 Fall Academic Honor Roll aufgenommen.
ELF und Stuttgart Surge
Zur Saison 2025 kehrte Miranda nach Europa zurück und schloss sich der Stuttgart Surge an. In seiner ersten ELF-Spielzeit etablierte er sich schnell als verlässlicher Tight End. In der regulären Saison kam er auf 29 Receptions für 330 Yards und zwei Touchdowns. Seine Vielseitigkeit im Passspiel und als Blocker machte ihn zu einem wichtigen Bestandteil der Offensive. Am Ende der Saison folgte der sportliche Höhepunkt: der Gewinn der ELF-Meisterschaft 2025 mit Stuttgart. 2025 lief Miranda zusätzlich erstmals für die deutsche Nationalmannschaft auf, mit der er in Krefeld den vierten Platz bei der Europameisterschaft erreichte.


2026 EFA
Mit dem Wechsel zu Nordic Storm setzt das neue EFA-Team auf einen Spielertyp, der moderne Tight-End-Anforderungen erfüllt. Miranda verbindet Athletik mit Spielverständnis und bringt durch seine College-Jahre in den USA ein hohes technisches Niveau mit. Gleichzeitig verfügt er über Championship-Erfahrung aus der ELF und kennt die Anforderungen des europäischen Profi-Footballs.
Für Nordic Storm ist die Verpflichtung ein klares Signal in der Kaderplanung. Der Tight End soll nicht nur sportlich Akzente setzen, sondern auch mit Professionalität und internationalem Hintergrund zur Entwicklung des gesamten Offensivkonzepts beitragen. Roberto Miranda geht damit den nächsten Schritt in seiner Karriere – diesmal als Teil eines neuen Projekts auf EFA-Ebene.







