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Die Munich Ravens haben das Duell zweier bislang ungeschlagener Teams deutlich für sich entschieden. Mit einem überzeugenden 41:7-Auswärtssieg bei den Paris Musketeers bleiben die Münchner auch nach ihrem dritten Saisonspiel ohne Niederlage und sind gemeinsam mit Nordic Storm die letzten verbliebenen ungeschlagenen Mannschaften der European Football Alliance.
Im heimischen Stade Bauer hofften die Paris Musketeers darauf, einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Tabellenspitze zu bezwingen und ihre perfekte Bilanz auszubauen. Stattdessen nutzten die Ravens ihre Chancen konsequent, erzwangen mehrere spielentscheidende Turnover und drehten eine lange Zeit ausgeglichene Begegnung spätestens in der zweiten Halbzeit deutlich zu ihren Gunsten.
Paris hält lange dagegen
Die Gastgeber erwischten zunächst einen deutlich besseren Start als viele Gegner der Ravens in den ersten Saisonwochen. Besonders die Special Teams der Musketeers verhinderten früh ein Big Play von Return-Spezialist Bijon Harris, der diesmal nicht für die gewohnten spektakulären Szenen sorgen konnte.
Trotzdem fanden die Münchner als erstes Team den Weg in die Endzone. Kurz vor Ende des ersten Viertels führte Quarterback Russell Tabor die Ravens tief in die Hälfte der Franzosen und fand Wide Receiver Malik Stanley Jr. über 21 Yards zum Touchdown. Die Gäste gingen damit mit 7:0 in Führung.
Paris ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Defensive hielt die Partie offen und die Special Teams sorgten schließlich für den Ausgleich. Nach einem misslungenen Snap bei einem Münchner Punt wurde der Befreiungsschlag geblockt und direkt zum Touchdown in die Endzone getragen. Das Stade Bauer explodierte und die Musketeers waren zurück im Spiel.
Ravens setzen den ersten Nadelstich
Über weite Strecken der ersten Halbzeit entwickelte sich das erwartete Spitzenspiel. Beide Defensivreihen lieferten sich intensive Duelle an der Line of Scrimmage und ließen nur wenige Big Plays zu. Als vieles bereits auf ein Unentschieden zur Pause hindeutete, gelang den Ravens jedoch ein wichtiger Erfolg. Daniel Schweiger verwandelte kurz vor dem Seitenwechsel ein Field Goal und brachte München mit einer knappen 10:7 Führung in die Halbzeitpause. Rückblickend sollte sich dieser Moment als wichtiger Wendepunkt erweisen. Während Paris mit einem knappen Rückstand in die Kabine ging, gewannen die Ravens zunehmend die Kontrolle über das Spiel.
Turnover bringen die Entscheidung
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschärfte München den Druck weiter. Ein Strip Sack gegen Quarterback Zach Edwards brachte die Ravens früh in Ballbesitz und setzte die Musketeers erneut unter Druck.
Wenig später folgte eines der Highlights des Spiels. Running Back Justus Seelig brach mehrere Tackles und führte die Ravens tief in die Red Zone. Kurz darauf fand Russell Tabor erneut Malik Stanley Jr. zum Touchdown und erhöhte auf 17:7.
Der entscheidende Schlag folgte wenig später. Als Wide Receiver Hassane Dosso nach einem Catch zusätzlichen Raumgewinn erzielen wollte, schlug Defensive Back Tony Anderson den Ball frei. Alexander Raich sicherte den Fumble für München und brachte die Ravens erneut in aussichtsreiche Position. Nur einen Spielzug später fing Malik Stanley Jr. bereits seinen dritten Touchdown des Abends. Zusammen mit der erfolgreichen Two Point Conversion zogen die Gäste auf 25:7 davon und nahmen den Musketeers einen Großteil ihrer Hoffnungen auf eine Aufholjagd.
Münchens Defense macht den Deckel drauf
Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich die Qualität der Ravens auf beiden Seiten des Balls. Die Münchner Defense setzte Zach Edwards konstant unter Druck und zwang den Quarterback immer wieder zu schwierigen Entscheidungen. Christoph Nitzlnader fing gleich zwei Interceptions und verhinderte damit jede Möglichkeit eines Pariser Comebacks.
Auf der anderen Seite blieb die Offense effizient. Tight End Fabian Rolfes erhöhte im Schlussviertel auf 31:7, ehe Running Back Justin Rodney mit seinem fünften Rushing Touchdown der Saison für die endgültige Entscheidung sorgte. Ein weiteres Field Goal von Daniel Schweiger stellte schließlich den Endstand von 41:7 her.
Ravens übernehmen die Spitze
Mit dem Erfolg setzen die Munich Ravens ein deutliches Ausrufezeichen im Titelrennen der European Football Alliance. Nach Siegen gegen die Raiders Tirol, die Frankfurt Galaxy und nun auch die Paris Musketeers steht München bei 3:0 und gehört weiterhin zu den heißesten Kandidaten auf das EFA Championship Game 2026.
Für die Paris Musketeers endet dagegen die Serie von zwei Auftaktsiegen. Trotz einer engagierten Leistung über weite Strecken der ersten Halbzeit konnten die Franzosen die Ballverluste und die starke zweite Halbzeit der Ravens nicht kompensieren. Mit einer Bilanz von 2:1 bleiben die Musketeers jedoch weiterhin in Schlagdistanz zur Spitzengruppe der Liga.
Scoring Summary
Paris Musketeers
- TD Lokmen Nadjem (nach geblocktem Punt) zum 7:7
Munich Ravens
- TD Malik Stanley Jr. (Pass von Russell Tabor) zum 7:0
- FG Daniel Schweiger zum 10:7
- TD Malik Stanley Jr. (Pass von Russell Tabor) zum 17:7
- TD Malik Stanley Jr. (Pass von Russell Tabor) zum 25:7
- 2PT Russell Tabor zum 25:7
- TD Fabian Rolfes (Pass von Russell Tabor) zum 31:7
- TD Justin Rodney zum 38:7
- FG Daniel Schweiger zum 41:7
Final Score
Paris Musketeers 7 – 41 Munich Ravens







