Foto: Foot Bowl/Björn Keckenbauer
Die Favoriten der European Football Alliance haben auch am zweiten Spieltag ihre Aufgaben souverän gelöst. Sowohl Nordic Storm als auch die Paris Musketeers bestätigten ihre starke Frühform und bleiben nach zwei Wochen weiterhin ungeschlagen. Während Paris die Prague Lions im Stade Bauer kontrollierte, setzte sich Nordic Storm auch im zweiten Heimspiel der Saison gegen die Raiders Tirol durch.
Paris bleibt ungeschlagen gegen Prague Lions
Die Paris Musketeers feierten vor heimischer Kulisse im Stade Bauer den zweiten Sieg der Saison und bestätigten damit den starken Eindruck aus dem dramatischen Auftaktsieg gegen Frankfurt Galaxy. Gegen die Prague Lions kontrollierte das Team von Head Coach Jack Del Rio große Teile der Partie und nutzte vor allem defensiv erneut seine enorme Qualität.
Wie schon gegen Frankfurt präsentierte sich die Defense der Franzosen äußerst aggressiv und physisch. Vor allem die Defensive Line setzte Prague Quarterback Jaylon Henderson immer wieder unter Druck und verhinderte, dass die Lions offensiv konstanten Rhythmus entwickeln konnten. Henderson zeigte zwar erneut seine Athletik und kreierte mehrere Plays mit seinen Läufen, doch insgesamt blieb die Paris Defense das dominierende Element der Partie.
Offensiv wirkte Paris im Vergleich zu Week 1 bereits deutlich eingespielter. Quarterback Zach Edwards fand immer besser seinen Rhythmus und verteilte den Ball effizient auf seine Receiver. Besonders Hugo Tekedam entwickelte sich erneut zu einer wichtigen Anspielstation. Gleichzeitig bestätigten die Musketeers ihre Rolle als eines der komplettesten Teams der Liga.
Für die Prague Lions bleibt dagegen ein schwieriger Saisonstart bestehen. Nach der deutlichen Niederlage gegen Nordic Storm kassierte das Team nun die zweite Niederlage in Folge und steht früh in der Saison bereits unter Druck. Trotzdem zeigte Prague phasenweise erneut Potenzial, vor allem über die Mobilität von Jaylon Henderson sowie einzelne explosive Plays im Passspiel.
Nordic Storm bestätigt starke Frühform
Auch Nordic Storm bleibt nach Week 2 weiterhin ungeschlagen und führt die Tabelle der EFA aufgrund der Punktedifferenz aktuell an. Im Gladsaxe Stadium setzte sich das Team aus Kopenhagen mit 39:16 gegen die Raiders Tirol durch und bestätigte erneut seine enorme Qualität auf beiden Seiten des Balls.
Vor allem Quarterback Jadrian Clark spielte erneut auf höchstem Niveau. Der erfahrene Spielmacher kontrollierte die Partie über weite Strecken souverän und fand besonders Brendan Beaulieu immer wieder mit tiefen Pässen. Beaulieu entwickelte sich damit auch im zweiten Saisonspiel zu einer der gefährlichsten Waffen der gesamten Liga. Gleichzeitig zeigte Glen Toonga erneut, warum er zu den explosivsten Running Backs Europas gehört.
Dabei verlief die Partie deutlich enger, als es das Endergebnis vermuten lässt. Die Raiders hielten defensiv lange gut dagegen und kamen nach der Halbzeit zwischenzeitlich noch einmal näher heran. Vor allem Quarterback Steven Krajewski sowie Receiver Aaron Jackson sorgten offensiv immer wieder für wichtige Big Plays. Doch mehrere Turnover und verpasste Chancen verhinderten letztlich ein engeres Spiel gegen das aktuell wohl kompletteste Team der Liga.
Raiders Head Coach Shuan Fatah hatte bereits vor der Partie erklärt, dass Nordic Storm gemeinsam mit den Munich Ravens aktuell zu den stärksten Teams der EFA gehöre. Genau diesen Eindruck bestätigte das Team aus Kopenhagen nun erneut eindrucksvoll.
Bye Week für vier Teams in Week 3
Nach zwei Spieltagen kristallisiert sich damit bereits eine erste Spitzengruppe in der EFA heraus. Nordic Storm, die Munich Ravens und die Paris Musketeers gehören bislang zu den überzeugendsten Teams der noch jungen Saison und stehen weiterhin ohne Niederlage da.
Für Nordic Storm, Paris, Prague und die Raiders Tirol steht in Week 3 nun zunächst eine Bye Week auf dem Programm. Das einzige Spiel des dritten Spieltags bestreiten die Munich Ravens und Frankfurt Galaxy.







