Foto: Eric Mühle
Die Berlin Rebels verstärken ihren Coaching Staff mit einem bekannten Namen aus der Hauptstadt. Ippokratis Georgiadis, zuletzt Special Teams Coordinator und Runningbacks Coach bei Berlin Thunder, übernimmt zur Saison 2026 die Defensive Line der Rebels und kehrt damit aus der European League of Football in die GFL zurück.
Berliner Football-Vita mit vielen Stationen
Der 26-jährige US-Amerikaner aus Brooklyn ist in Berlin längst kein Unbekannter. Bereits 2023 spielte Georgiadis für die Berlin Adler, nachdem er zuvor von der Western New England University nach Europa gekommen war. Mit den Golden Bears gewann er zwischen 2018 und 2022 zwei Conference Championships.

Vom Spieler zum Coach
2024 schlug Georgiadis endgültig den Weg an die Seitenlinie ein. Bei den Berlin Adlern übernahm er die Defensive Line und arbeitete zusätzlich als Assistant Defensive Coordinator. Der nächste Karriereschritt folgte 2025 mit dem Wechsel zu Berlin Thunder, wo er in der ELF für die Special Teams verantwortlich war und zudem die Running Backs coachte.
Neue Verantwortung bei den Rebels
Zur kommenden Saison übernimmt Georgiadis nun die Defensive Line der Berlin Rebels. Sein Fokus liegt dabei klar auf Entwicklung, Physis und Mentalität.
„Mein Ziel ist es, diese DL-Gruppe auf die nächste Stufe zu heben. Ich plane, eine eingeschworene Einheit zu formen, die auf unermüdlichem Einsatz und einer kompromisslosen Mentalität basiert und darauf ausgelegt ist, über vier Viertel hinweg zu dominieren und damit höchst erfolgreich zu verteidigen.“
Sportdirektor überzeugt vom neuen Coach
Auch Rebels-Sportdirektor Dogan Özdincer zeigt sich zufrieden mit der Verpflichtung und verweist auf Georgiadis’ bisherigen Weg in Berlin.
„Ipp ist mir schon als Spieler bei den Adlern aufgefallen. Seine Arbeit bei Thunder habe ich sehr genau verfolgt und als äußerst beeindruckend empfunden. Wir sprechen defensiv dieselbe Sprache – das war sofort spürbar.“
Mit dem Wechsel von Ippokratis Georgiadis setzen die Berlin Rebels auf einen Coach, der sowohl die ELF als auch die GFL kennt – und der Berliner Football-DNA bereits verinnerlicht hat.






