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Eric Ribé

Sechs Wochen ist die Saison schon alt. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Hälfte der regulären Saison in den Geschichtsbüchern steht. Grund genug, um schon einen Blick auf die ELF Honors zu werfen, bei denen die besten Spieler der Saison ausgezeichnet werden. Welche Spieler gelten aktuell als heiße Kandidaten für die diversen Awards (Favoriten in Fettdruck)? Zum Abschluss präsentiert euch Elias sein persönliches All-Star First Team der ersten Saisonhälfte. Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Most Valuable Player (MVP)

  • Zach Edwards, Quarterback, Barcelona Dragons
  • Glen Mbeleg-Toonga, Running Back, Hamburg Sea Devils
  • Sean Shelton, Quarterback, Raiders Tirol
  • Kyle Kitchens, Defensive End, Berlin Thunder

Top-Favorit Zach Edwards

Foto: Eric Ribé

Die Kandidatenliste umfasst vier Athleten, aber eigentlich gibt es momentan kaum Diskussionen um den aktuellen Front Runner. Nur wenige Herzen von ELF-Fans hat Zach Edwards noch nicht für sich gewonnen. Der Quarterback der Barcelona Dragons besticht nicht nur mit seinem Swag, sondern auch mit seiner eindrucksvollen Fähigkeit, aus verlorenen Spielzügen noch ein big play zu machen. Damit ist er der Playmaker. In den sechs Spielen brachte der 24-jährige 126 seiner 221 Pässe (57,01 %) für 1718 Yards und 16 Touchdowns bei fünf Interceptions an. Der Passing Yards Leader erzielte zudem 249 Rushing und 31 Receiving Yards für insgesamt drei Touchdowns. Besonders gut harmoniert Edwards mit seinem amerikanischen Wide Receiver Kyle Sweet, auf den über 50 % seiner Passing Yards und Touchdowns entfallen. Können die Gegner Sweet gut covern, wie es Exavier Edwards von den Vienna Vikings in der zweiten Hälfte gelang, glänzt auch Edwards nicht mehr so stark. Ob er in der zweiten Saisonhälfte weiter überzeugen kann und sich die Auszeichnung am Ende auch sichert? Es bleibt abzuwarten.

Sein Laufspiel trägt die Hamburger Offense: Glen Mbeleg-Toonga

Kann Edwards das Niveau nicht halten, ist es gut möglich, dass Glen Toonga ihm den Rang abläuft. Dieser Mann ist nicht zu stoppen. In der Run-Heavy-Offense der Hamburger ist er das Zugpferd. Toonga bekam bereits 130 mal den Ball, erlief 881 Yards und erzielte zehn Touchdowns. Unter Ballträgern mit mehr als zehn Rushing Attempts stellt der Durchschnitt von 6.78 Yards Raumgewinn pro Laufversuch der Bestwert dar. Zwar verlor Toonga auch schon dreimal den Ball, doch wären die Sea Devils ohne ihn niemals dort, wo sie aktuell sind (5:1). Der 27-jährige ist auch deshalb so wertvoll, weil er als Brite keinen A-Spot besetzt. Obwohl er diesen Sport bisher nur in Europa ausgeübt hat, vollbringt Toonga konstant Leistungen, die man sonst nur von US-Running Backs erwarten würde.

Stiff Arm Sean Shelton

Es ist schon richtig, dass außer Edwards und Toonga aktuell kaum ein weiterer Athlet im Rennen um dem MVP heiß gehandelt wird. Aber weiten wir doch mal unseren Blick. Sean Shelton ist einer der konstantesten Quarterbacks dieser Liga. Er weist mit 62,59 % komplettierten Pässen die beste Quote unter den Starting Quarterbacks auf. Auch seine 1457 Passing Yards für zwölf Touchdowns bei nur drei Interceptions lassen sich sehen. Mit fünf Rushing Touchdowns, zugegebenermaßen einige QB Sneaks, führt er die teaminterne Scorerliste an. Obwohl die erfolgsverwöhnten Tiroler mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet waren, blieb man sich treu und glaubte weiterhin an die eigenen Stärken. Seitdem ziehen die Tiroler wieder in typischer Manier gemächlich Play für Play über das Feld. Shelton, der gemeinsam mit OC Kyle Callahan das Playbook in der Offseason zusammengestellt hat, ist dabei der Dirigent, der die Harmonie aus Pass und Lauf heraufbeschwört. Aktuell haben die Raiders vier Siege in Folge im Rücken. Wenn das so weiter geht, ist Shelton mit Sicherheit zu berücksichtigen.

Ein Defensive End als MVP? Kyle Kitchens

Foto: Sarah Philipp

Erfahrungsgemäß wird die Defense beim MVP-Award nicht berücksichtigt. Trotz herausragender und spielentscheidender Leistungen steht die Offense eigentlich immer im Fokus der Preisgeber. Bei Kyle Kitchens sollte man über eine Ausnahme nachdenken. Der 26-jährige Defensive End führt eine starke Defense an, die für die bisherigen drei Siege Berlins hauptverantwortlich ist. Zwar lieferte er zu Anfang der Saison noch keine außergewöhnlichen Statistiken, doch machte er den Weg frei für seine Mitspieler. In den letzten beiden Spielen sorgte er schließlich dafür, dass sich die eigentlich starken Offensiven der Centurions und Panthers nicht entfalten konnten. Insgesamt erzielte Kitchens bereits 33,0 Tackles, acht Sacks und 17 Tackles for Loss. Zudem forcierte er bereits unglaubliche vier Fumbles, von denen er einen selbst aufnahm und zum Touchdown trug.

Außenseiterchancen bei Jackson Erdmann

Unter den Kandidaten wurde Vikings Quarterback Jackson Erdmann nicht aufgeführt. Erdmann kam am Anfang noch nicht voll zurecht, doch findet er immer mehr ins Spiel. Er bleibt zwar häufig unauffällig, doch ist er ein guter Game Manager mit einem starken Arm. Er verteilt die Bälle sehr gut und gewöhnt sich immer mehr an die Offense von Danny Mitchell. Aktuell weist er sogar das beste QBR der Liga auf (101,63). Sein Upside hat er weiterhin nicht erreicht, sodass er die Überraschung in der zweiten Saisonhälfte werden könnte und sich doch noch den MVP holt.

Defensive Player of the Year (DPOY)

  • Adrian Joseph Wentland, Linebacker, Leipzig Kings
  • Kyle Kitchens, Defensive End, Berlin Thunder
  • Alejandro Fernández, Defensive End, Barcelona Dragons
  • Omari Williams, Safety, Rhein Fire
  • Kasim Edebali, Edge Rusher, Hamburg Sea Devils
  • Zachary Blair, Linebacker, Istanbul Rams

Adrian Joseph Wentland

Foto: Marcel Heinisch

Es überrascht nicht, dass der Linebacker der Leipzig Kings einen Platz auf der Liste der DPOY-Kandidaten einnimmt. Das 1,91 Meter große und 102 Kilogramm schwere Biest war eigentlich schon seine gesamte Karriere ein Tackle-Monster. In den bisherigen sechs Spielen hat er 77 Tackles (12,83 pro Spiel), davon 7,5 Tackles for Loss und zwei Sacks erzielt. Zudem forcierte er drei Fumbles. Doch AJ Wentland ist nicht nur statistisch der unbestrittene Leader der Kings Defense. Auch abseits des Feldes nimmt der 27-jährige, der seit der High School mit seinen Teams nie einen loosing record hatte, eine wichtige Rolle ein. Nachdem er sich 2020 im Maple Bowl schwer verletzt hatte, ist der dreimalige nationale Meister erst seit diesem Jahr wieder in Top-Form. Reicht es am Ende für den Defensive Player of the Year Award?

Kyle Kitchens

Wenn Kitchens die Offensive weiterhin so terrorisieren kann, könnte er den DPOY-Award zum zweiten Mal in Folge gewinnen. Aktuell spricht vieles für ihn. Er führt die Liga in Sacks (8), Tackles for Loss (17) und Forced Fumbles (4) an.

Alejandro Fernández Nieto

Der Defensive End der Barcelona Dragons führt die ELF gemeinsam mit Kyle Kitchens mit seinen gigantischen 8,0 Sacks und vier forcierten Fumbles in sechs Spielen an. Damit ist Fernández mit 21 Jahren der jüngste Favorit unter allen Kandidaten für die Wahl zum Defensive Player of the Year. Besonders großen Einfluss entfaltete er bereits am ersten Spieltag bei der Stuttgart Surge, als er unter anderem seinen ersten Pick Six in der European League of Football erzielte.

Omari Williams

Der zweifache SoCon-All-Conference-Defensive Back der Rhein Fire kann sich ebenfalls Chancen auf den DPOY ausrechnen. Der amtierende ELF Champion tut alles dafür, um ein weiteres Mal den Pokal in die Höhe recken zu können. Safety Omari Williams ist überall zu finden und immer für ein big play zu haben. In einem Team, das aktuell 24 Punkten im Schnitt pro Spiel erzielt und damit in der unteren Hälfte der Liga zu finden ist, sind seine Turnover immens wichtig. Williams nahm bereits drei Fumbles auf und returnierte einen von ihnen zum Touchdown. Mit seinen drei Interceptions (1 Pick Six) führt er auf einem geteilten ersten Platz die Liga an. Die 37 Tackles des 26-jährigen lassen sich ebenfalls sehen.

Kasim Edebali

Deutschlands Top-Sack-Leader in der NFL legte in der Offseason noch einmal nach und bereitete sich so wie zu NFL-Zeiten auf die Saison vor. Dies machte sich in den ersten sechs Spielwochen bemerkbar, als Jonathan Kasim Edebali die gegnerischen Offensive Lineman regelmäßig dominieren konnte. Obwohl er selten bei mehr als 20 Snaps auf dem Platz stand, konnte er jedem Spiel seinen Stempel aufdrücken. In einer allgemein starken Defense sticht er mit 30 Tackles, 7.5 Sacks, drei forcierten Fumbles, vier Pass-Break-ups und einem Safety heraus.

Zachary Blair

Zachary Blair hat es aufgrund seiner wahnsinnigen Tackling-Fähigkeiten sowie seines unermüdlichen Kampfgeistes unter die DPOY-Nominierten geschafft. Bereits im letzten Jahr gehörte er statistisch zu den besten Linebackern der Liga, dieses Jahr knüpfte er daran nahtlos an. Die Rams sind zwar sieglos, können sich aber glücklich schätzen, ihn im Team zu haben. In den bisherigen sechs Spielen dieser Saison hat er insgesamt 61 Tackles, davon 14 Tackles for Loss und einen Sack erzielt. Mit drei Blocks und einem Safety zeigte er zudem weitere einzigartige Fähigkeiten.

Außenseiterchancen bei Pinter, Ruoss und Schnurrer

Auf der Liste finden sich einige Namen nicht, die aber mit einer starken zweiten Saisonhälfte durchaus noch das Potential haben, an den bisher genannten vorbeizuziehen. Interessanterweise habe ich mich hier für zwei weitere Athleten von Rhein Fire entschieden. Martin Pinter, letztjähriger GFL Sack Leader in der regulären Saison, ist mit viereinhalb Sacks und drei Forced Fumbles auf einem sehr guten Weg. Lukas Ruoss konnte sich bisher erneut für eine Einladung zum NFL International Combine empfehlen. Der Schweizer konnte besonders mit seinen drei Interceptions und seiner Präsenz in der Hook überzeugen. Der mehrmalige AFL Defense MVP Thomas Schnurrer der Vienna Vikings ist unbestritten ein Leader des noch ungeschlagenen Teams. In einer sehr stark besetzten Defense setzt er regelmäßig Akzente und sollte daher trotz unauffälliger, aber trotzdem starker Statistiken (47 Tackles, 3 TFL, 2 INT) berücksichtigt werden. Auch auf die Ogbevoen-Brüder (Precious bei Stuttgart, Lucky bei Tirol) sollte man noch ein Auge werfen.

Offensive Player of the Year (OPOY)

  • Glen Mbeleg-Toonga, Running Back, Hamburg Sea Devils
  • Zach Edwards, Quarterback, Barcelona Dragons
  • Quinten Pounds, Wide Receiver, Cologne Centurions
  • Kyle Sweet, Wide Receiver, Barcelona Dragons
  • Jocques Crawford, Running Back, Berlin Thunder

Glen Mbeleg-Toonga

Foto: Marcel Heinisch

Zunächst ist hier Glen Toonga zu nennen, der aktuell der beste Running Back in der ELF ist. Während es immer häufiger heißt, dass Running Backs keine Rolle spielen, hat Toonga gezeigt, wie wertvoll sie in der modernen Zeit wirklich sind. Toonga führt die Liga bei den Versuchen (130), den Rushing Yards (881) und den Rushing Touchdowns (10) an. Da ich beim MVP-Award Edwards vorne sehe, bekommt Toonga zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Zuschlag zum OPOY.

Zach Edwards

Der Trend geht bei den NFL Awards dahin, dass die MVP-Awards an Quarterbacks gehen, die OPOYs aber meist Athleten auf Skill-Positions sind. Dennoch ist Edwards natürlich ein heißer Kandidat auf den Award, sollte er nicht zum MVP ernannt werden. Edwards ist aktuell der Rushing Yards Leader (249 Yds, 2 TD) der Barcelona Dragons und hatte zudem selbst einen Touchdown Catch. Ansonsten sind seine Leistungen als QB wie bereits beschrieben herausragend.

Quinten Pounds

Gemeinsam mit Toonga ist Quinten Pounds der Scoring Leader der European League of Football. Doch im Gegensatz zum britischen Running Back der Sea Devils warf Pounds bereits selbst einen Touchdown-Pass und war so an elf Scores unmittelbar beteiligt. Die Connection von Jan Weinreich und Quinten Pounds war besonders in den ersten drei Wochen beeindruckend. Sei es die Drag Route in einem Shallow Cross oder einfach klassisch die Go Route, Pounds konnte seine Stärken ausspielen und die gegnerischen Defensiven verzweifeln lassen. Mit 732 Receiving Yards für zehn Touchdowns ist auch Pounds ein Kandidat für den OPOY.

Kyle Sweet

Noch streiten sich die Geister, ob Kyle Sweet wirklich so gut ist, oder einfach durch den starken Zach Edwards ins Rampenlicht gebracht wird. Als Exavier Edwards Sweet beim Spiel der Dragons gegen die Vikings unter Kontrolle hatte, war zumindest die gesamte Offense der Spanier weniger produktiv. Sweet ist das klare Number One Target der Dragons. Er lined sich mal als Slot Receiver, mal als Wide Out auf und bietet diverse Routen an. Er führt die Liga in Catches (63) und Receiving Yards (914) an, auch seine neun Touchdowns lassen sich sehen. Zudem brachte er bereits einen Pass zum Touchdown an. Warum sollte er also nicht Teil der Diskussion um den OPOY sein?

Joc Crawford

Ein Wörtchen um den Award möchte auch Berlin Thunder Running Back Jocques Crawford mitreden. Der 34-jährige trägt die Hauptlast in der Berliner Offense, die in den ersten fünf Wochen kein funktionierendes Passspiel präsentieren konnte. Die drei Siege gingen zu einem großen Teil auf das Konto des amerikanischen Running Backs. Auch wenn QB Germinerio in Week 6 gegen die Panthers mit seinen Receivern besser harmonierte, war es schließlich Crawford, der in der Overtime den entscheidenden Touchdown erzielte. Insgesamt lief er bei 122 Versuchen für 595 Yards und sieben Touchdowns, zudem fing er 13 Pässe für 60 Yards.

Special Teams Player of the Year (STPOY)

  • Jonas Schenderlein, Kicker, Berlin Thunder
  • Eric Schlomm, Kicker / Punter, Hamburg Sea Devils
  • Darius Robinson, Return Specialist

Die Nachfolge von Phillip Friis Andersen machen aktuell drei Athleten unter sich aus. Das ist zum einen Jonas Schenderlein, der bereits zwölf seiner 14 Field-Goal-Versuche verwandelte und sich dabei auch aus großen Distanzen treffsicher zeigte (Longest 56). Bei der PAT-Quote (69,23 %) gilt es allerdings noch nachzubessern. Bei den Kick-offs kann man ebenfalls nicht meckern. Noch kein Versuch ging Out of Bounce, deren sechs wurden zu Major Touchbacks. Ebenso zur Diskussion steht der Hamburger Kicker und Punter Eric Schlomm, der aktuell die gleiche Trefferquote bei den Field Goals (85,71 %) aufweist und die selbe Prozentzahl auch bei den PATs verzeichnet. Schlomm führt die ELF zudem in Punts Inside 20 (12) sowie in Yards pro Punt (39.88) an. Doch auch Darius Robinson könnt sich dieses Jahr en STPOY-Award verdienen. Er ist bei den Panthers sowohl für Punt als auch für Kick Returns zuständig, erzielt nahezu immer guten Raumgewinn und verzeichnete bereits einen Touchdown.

Youngstar of the Year (YOY)

Bei den letzten ELF Honors hieß die Auszeichnung noch Rookie des Jahres. Da es aber aktuell unklar ist, ob es neben dem Alter (21 Jahre oder jünger) auch eine Rolle spielt, ob ein Athlet auch seine erste ELF-Saison spielt, wird die Auszeichnung hier als Jungstar des Jahres betitelt. Alle Athleten, die zum Ende der regulären Saison 21 Jahre oder jünger sind, gelten daher als mögliche Kandidaten.

  • Alejandro Fernández, Defensive End, Barcelona Dragons
  • Marco Schneider, Wide Receiver, Raiders Tirol
  • Leonhard Gerner, Cornerback, Vienna Vikings
  • Lukas Haslwanter, Running Back, Raiders Tirol

Alejandro Fernández

Schon im letzten Jahr gab es gute Argumente, Alejandro Fernández Nieto von den Barcelona Dragons zum Defensive Rookie of the Year zu ernennen, doch wurde er schließlich nicht berücksichtigt. In diesem Jahr gibt es an ihm aber kein vorbeikommen. Er ist aktuell der Front Runner für den YOY-Award. Nur wenige junge Athleten konnten sich einen Stammplatz sichern, noch weniger entfalten einen so großen Einfluss auf das Spiel. Der Defensive End verzeichnete bisher 23 Tackles, acht Sacks, zwölf Tackles for Loss, vier Forced Fumbles, einen Pick Six und zwei Pass-Break-ups.

Offensive Youngstar of the Year (OYOY)

  • Marco Schneider, Wide Receiver, Raiders Tirol
  • Lukas Holub, Right Tackle, Vienna Vikings
  • Simon Homadi, Running Back, Hamburg Sea Devils
  • Lukas Haslwanter, Running Back, Raiders Tirol
  • Albert Wiesigstrauch, Running Back, Berlin Thunder
  • Timon Stüwe, Wide Receiver, Leipzig Kings
  • Celestin Ngimbi, Center, Barcelona Dragons

Marco Schneider

Der Front Runner auf den OYOY-Award ist aktuell Raiders Tirol Wide Receiver Marco Schneider, der 2021 die äquivalente Auszeichnung in der Austrian Football League erhielt. Besonders in den letzten Wochen wurde der 21-jährige immer mehr eingebunden und pflückt die Pässe vom Himmel. In den sechs Spielen hatte er 24 Catches für 362 Yards (15.08 Yds per Catch) und vier Touchdowns. Das lässt sich sehen.

Defensive Youngstar of the Year (OYOY)

  • Leonhard Gerner, Cornerback, Vienna Vikings
  • Christoph Nitzlnader, Cornerback, Raiders Tirol
  • Ludvig Myrén, Linebacker, Berlin Thunder
  • Ben Baierl, Defensive Tackle, Berlin Thunder
  • Ben Wenzler, Cornerback, Stuttgart Surge
  • Alejandro Fernández, Defensive End, Barcelona Dragons
  • Berkan Zaimoğlu, Defensive Tackle, Istanbul Rams

Leo Gerner

Beim Defensive Youngstar of the Year Award ist Leo Gerner, Cornerback der Vienna Vikings, der Front Runner. In einem Spiel lief er bereits als Starter auf, doch kam er aufgrund der regen Rotation in der Wiener Secondary in allen sechs Wochen zu einigen Snaps. Quarterbacks, die in ihm eine Schwachstelle sahen, wurden schnell enttäuscht. Mit starken sechs Pass-Break-ups und einer Interception konnte der ehemalige Heeressportler überzeugen.

Mid-Season All-Star First Team

Mein Mid-Season All-Star Team wurde unter der Annahme zusammengestellt, dass wie 2021 nur vier A-Spots erlaubt sind. Es war sehr, sehr schwer, diese Liste zusammenzustellen. Bei zwölf Teams nur die “besten” 25 Athleten zu erwähnen, ist definitiv nicht einfach. Ich bin mir daher sicher, dass ihr ganz andere Namen nennen würdet, solltet ihr einen solchen Artikel schreiben.

Offense

  • QB: Zach Edwards
  • RB: Glen Mbeleg-Toonga
  • FB: Patrick Poetsch
  • WR: Quinten Pounds
  • WR: Marco Schneider
  • WR: Jordan Bouah
  • OT: Aleksandar Milanovic
  • OT: Michael Habetin
  • OG: Tony Koskinen
  • OG: Lewis Thomas
  • C: Nick Wiens

Special Teams

  • K: Jonas Schenderlein
  • P: Eric Schlomm
  • KR: Jordan Bouah

Defense

  • DE: Alejandro Fernández
  • DT: Edwin Elio
  • DE: Aslan Zetterberg
  • LB: Precious Ogbevoen
  • LB: AJ Wentland
  • LB: Thomas Schnurrer
  • NI: Benjamin Straight
  • S: Omari Williams
  • S: Lars Steffen
  • CB: Moritz Thiele
  • CB: Jordi Brugnani

Coaches

  • Coach: Chris Calaycay (HC, Vikings)
  • Assistant: Gabriel Sánchez Acuña (DC, Dragons)

Sowohl die Kandidatenlisten für die Awards als auch das All-Star Team stellen Meinungsäußerungen von Elias dar und repräsentieren daher nicht zwangsläufig das Stimmungsbild von Foot Bowl als Ganzes.

Elias

Elias ist seit Ende August 2021 Teil von Foot Bowl. Mail: hoffmann-footbowl@gmx.de

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